Allgäuer Zeitung,
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Neue Galerie eröffnet in der Gaststätte zu Ahegg-Mühle,
[]Kempten (ask)[]
Noch bedeckt der Schnee das Land. Doch darunter sprießt - gleich einem wilden Frühlingserwachen - ein neues, frisches Leben. Auch in Ahegg rund um den "Gasthof Galerie zur Ahegg-Mühle" türmen sich Schnee- und Eisberge. Drinnen aber hat sich alles gewandelt. Mit einem neuen Konzept wartet der Wirt und Galerist Siegfried Merz auf: sowohl mit einer von der Kunst inspirierten Speisekarte, als auch mit Ausstellungen Allgäuer Künstler.
Zur Premiere präsentiert er malerische Werke von Birgit J. Tischer, einige Tonarbeiten von Sabine Schönmetzler und Holzskulpturen von Klaus Demeter. Auf die Idee, seinen Gasthof weiterzuentwickeln, kam der Wirt durch seine Verbindung zu Dietmar Stützenberger. Dieser eröffnete vor einem Jahr eine Internetkunstgalerie (www.neue-kunstgalerie-allgaeu.de).
Nun soll aus der virtuellen Präsentation eine reale werden. Als eine Art Verzahnung vieler Rädchen, die gut geschmiert ineinander laufen, bezeichnet die neugebildete Crew ihr Projekt. Denn in der Galerie zur Ahegg-Mühle gibt es nicht nur Bilder und Plastiken zu sehen, sondern es werden ebenso kulinarisch-artistische Leckerbissen angeboten. Zum Beispiel eine Kressesuppe á la Spitzweg oder der Wiener Tafelspitz nach Hundertwasser.
Die Malerin Birgit J. Tischer aus Dietmannsried hat meditative Stimmungen eingefangen. Farbflächen mit rauer Struktur und vorwiegend in Mischtechnik, beherrschen den gemütlichen Raum. Ihre Werke stehen in einem auffallenden Kontrast zu der ruhigen Einrichtung. "Fluss der glühenden Lava", "Garten der Stille" oder "Stiller Wüstenmond" lauten die Titel. In einem Guss sind sie gehalten, bilden formal schlüssige Reihen und zeigen Entwicklungen, Veränderungen auf. Birgit J. Tischer geht es um "Visionen des Lebens", um das Entstehen, Werden und Vergehen. Diese existentiellen Fragen geht sie malerisch nach und versucht, den Betrachter wie zu einer inneren Einkehr zu bewegen.
Siegfried Merz jedenfalls ist von der Wirkung der Malereien überzeugt. Ebenso wie die weiteren Organisatoren, Stützenberger und Co. Denn der Gasthof ist fast für das gesamte Jahr von Ausstellungswilligen ausgebucht. Mit ihren Aktionen bereiten die virtuelle und realen Galeristen - so bezeichnen sich sie - weitere Verzahnungen vor. So geht ein Teil des Ausstellungserlöses an das Hilfswerk vom Michael Kreitmeier, "LittleSmille", das sich für ein Kinderhilfsdorf in Sri Lanka einsetzt.
[] Die Ausstellung in der Galerie Ahegg-Mühle ist bis zum 6.April täglich von 11 - 23 Uhr geöffnet. Weitere Infos unter:
www.neue-kunstgalerie-allgaeu.de,
Schwäbische Zeitung,
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[]Friedrichshafen (ce) - Hans Zern stellt zurzeit am Flughafen Friedrichshafen einige seiner modernen Bilder aus. Jetzt traf er sich dort mit anderen Künstlern der "Neuen Kunstgalerie Allgäu" zu ersten Mal zu einem kreativen Umtrunk.[]
Die meist gegenstandslosen Bilder von Hans Zern verzieren schon seit 1. Oktober die kahlen Wände des Flughafens Friedrichshafen. "Der Flughafen repräsentiert Expansion und Fortschritt, da passt Kunst gut rein", sagt er zum Ausstellungsort. Er hat seine Bilder an Santa Berger verkauft, beschäftigt sich seit 40 Jahren mit Kunst, seit 30 Jahren hat er sich auf moderne Malerei spezialisiert. Auf seinen modernen Bildern leuchten strahlende Farben, Gegenstandloses verbindet sich mit realistischen Details.
Zuletzt besuchte Hans Zern seine Ausstellung jedoch nicht wegen seiner Bilder, sondern vor allem wegen des ersten Treffens der Mitglieder der "Neuen Kunstgalerie Allgäu". Diese Galerie ist ein Internetportal, dass sich den Künstlern aus dem ganzen Allgäu widmet. Unter www.neue-kunstgalerie-allgaeu.de können dort die Werke der Künstler angesehen werden.
Dann ging es an die Arbeit: Das Highlight des Treffens sollte das gemeinsame Malen eines Bildes werden. Nachdem die ersten Pinselstriche getan waren, konnte sich jeder der Künstler mit Farben und Formen auf der weißen Leinwand austoben. "Die Aktion ist das Wichtigste, nicht das Produkt", sagte Hans Zern, der sich ebenfalls motiviert beteiligte. Das Bild hat zwar noch keinen Titel, aber es soll zu einem wohltätigen Zweck auf der Internetseite versteigert werden.,
Memminger Zeitung,
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Ausstellung von Ursula Keißl in Ottobeuren,
[]Ottobeuren (vol/mz)
"Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele," dieser Leitspruch von Pablo Picasso hat es Ursula Kreißl angetan. "Weil er mich trägt", sagt sie. Ab Freitag sind einige ihrer Werke in Ottobeuren zu sehen.[]
1994 eröffnet sie eine Galerie in Wagesberg im Illerwinkel und stellt dort ihre Werke aus, bietet Malkurse an und lässt sich von der Schönheit Ihrer Umgebung inspirieren. Sie ist oft auf Reisen und bringt neue Gedanken und Eindrücke mit nach Hause, die sie entweder an Ort und Stelle in Aquarell malt oder in ihrem Atelier in Acryl umsetzt.
1986/87 lernte sie bei Kunstmaler und Restaurator Helmuth Roselt und besuchte anschließend Seminare in der Schwabenakademie Irsee bei Paul Günther und Franz Wurtinger sowie bei Frank Hempel in der Provence. Seit 1988 wurden ihre Exponate in mehreren Einzel- und Gruppenausstellungen zu sehen. Ihre Faszination an der Malerei beschreibt sie so: "Wenn ich male, entsteht ein neuer Raum in mir: Raum für die Freiheit, Gedanken fließen zu lassen, mit Farben zu spielen, Gesehenes und Erlebtes umzusetzen, wie ich es empfinde oder sehe."
[] "Wenn der Gedanke zu Farbe wird": Vernissage am Freitag, den 18 Juni, ab 19.30 Uhr, im Haus des Gastes in Ottobeuren. Zu sehen Samstag und Sonntag von 10 bis 19 Uhr. Weitere Infos gibt es im Internet:
www.neue-kunstgalerie-allgaeu.de,
Allgäuer Zeitung,
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In Altusried eröffnet eine virtuelle Kunstaglerie ihre Fenster mit Werken von zehn Künstlern,
[]Von unserer Mitarbeiterin Anna Köhl, Altusried[]
Altusried im Allgäu ist ein Begriff. Dort gilbt es die Freilichtbühne, das Theaterkästle oder die Allkunstrieder. Nun hat in der Oberallgäuer Gemeinde auch eine Kunstgalerie der "Neuen Medien" ihre Fenster geöffnet. Unter der Adresse "www.neue-kunstgalerie-allgau.de" ist eine virtuelle Bilder- und Skulpturenschau zu sehen. Für jeden zugänglich, ob in Altusried oder Alaska.
Und was die Aussteller betrifft, betont Dietmar Stützenberger: "Jeder soll mitmachen können, egal wo er lebt". Er ist der "Vater" der Altusrieder Kunstgalerie und betrachtet seine Webseite als erweitertes Hobby. Zusammen mit dem Kemptner Markus Kösel, der für die komplette Programmierung zuständig ist, und Hans Zern als künstlerischer Berater, war es von den ersten Versuchen bis zu Umsetzung des Projektes ein weiter Weg.
Bisher umfasst die virtuelle Galerie zehn Künstler, hauptsächlich aus der Region. Man kann einen Besuch bei Wind und Wetter abstatten, braucht keinen Regenschirm oder einen Sonnenhut, nur einen Computer mit Internetanschluss im eignen Haus und vielleicht einen bequemen Stuhl. Auch für den absoluten Laien ist die Webseite leicht zu öffnen - sie ist übersichtlich, sauber geordnet, klar und einfach.
Jeder Künstler wird mit einer Kurzbiographie vorgestellt und präsentiert zehn seiner Werke. Die Rundschau beginnt mit Klaus Demeter, einem Künstler "bayrischer Abstammung, aber trotzdem tolerant". Mit dieser Selbsteinschätzung zeigt er Holzskulpturen und Werke aus seiner Privatsammlung. Helga Dietrich stellt ihre Acrylbilder aus und dem Maler Ottmar Eldracher ist eine besondere Seite gewidmet. Das Mitglied der Allkunstrieder ist letzten Herbst tödlich verunglückt, kurz bevor die Galerie eröffnet wurde. Ottmar Eldracher war ein enger Freund von Stützenberger, und mit ihm kam er zu dieser Idee :
Kunst im Internet.
Die Webseite öffnet sich mit einem Fenster, fotografiert von Stützenberger. Es ist geöffnet und wirkt einladend, wie manche Kommentare, die zu den Künstlern gehören. Beispiel Uwe Neuhaus: Ein Maler, "der immer schon ein Zauberer war". Weitere Aussteller sind Steinbildhauer Franz Josef Geier (Altusried), Joachim Jeworski, der eigene Ölbilder vorstellt sowie Karla Kromat, Hanne Schneider und Zentis.
Mit seiner virtuellen Galerie will Stützenberger eine breite Palette anbieten. Seit 1998 lebt er in Altusried. Seine Philosophie beschreibt er so: "Das richtige Kunstwerk, am richtigen Ort, kann zum richtigen Zeitpunkt die Welt bewegen.",
Allgäuer Zeitung,
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Neue Plattform im Internet geschaffen,
[]Altusried.[]
Jüngst wurde eine Webseite "www.neue-kunstaglerie-allgaeu.de" aktiviert, in der Allgäuer und andere Künstler die Möglichkeit haben, sich und ihre Kunstwerke im Internet vorzustellen.
"Als ich im vergangenen Jahr zahlreiche Künstler darunter auch einige der so genannten "Allkunstrieder" kennen lernte, kam ich auf die Idee, eine Plattform zu schaffen, auf der Künstler die Möglichkeit haben, sich und ihre Werke ohne die aufwändige Organsisation vorzustellen. Das Internet bot sich dafür an", erklärt der in Altusried ansässige Initiator der Webseite, Dietmar Stützenberger.
Mittlerweile stellen bereits zehn Künstler aus der Region jeweils zehn ihrer Werke aus. Einige Künstler zeigen auch Objekte aus ihren Sammlungen. Weitere Ausstellungen sind geplant.
"Ingesamt habe ich ein buntes Portofolio aus den verschiedensten Stillrichtungen zusammengestellt, welches für die Welt der Künstler als auch für Kunstinteressente wegen laufender Neuzugänge täglich interessanter wird", erklärt Stützenberger.
Wenn Sie mitmachen möchten schauen Sie unter www.neue-kunstgalerie-allgaue.de und schreiben sie an diese Adresse eine Mail oder per Post an: Dietmar Stützenberger, Altungstraße 24, 87452 Altusried oder Sie rufen einfach an unter Tel. 08373/935594.,